Stationäre betreute Regelgruppe "Haus Petershof"
Altenkirchen

Zielgruppe

Das Angebot des stationären sozialpädagogischen Wohnens richtet sich an Kinder und Jugendliche, die mit besonderen sozialen, oder familiären Schwierigkeiten zu kämpfen haben und daher nicht mehr in ihrem Herkunftssystem verbleiben konnten.

Das Aufnahmealter umfasst Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahren, wobei die Jugendlichen bis zum jungen Erwachsenenalter, bzw. bis zum Schulabschluss und Überleitung in eine andere geeignete Wohn-/ Betreuungsform in der Einrichtung leben können.

Grundsätzlich muss das Kind, oder der Jugendliche bereit sein, sein Leben zu verändern und zu lernen, sich an gesellschaftliche Strukturen und Regeln zu halten.

Es ist das Ziel dieser Einrichtung, dafür Sorge zu tragen, dass diese jungen Menschen trotz ihrer Lasten ein ausgeglichenes, selbständiges Leben führen können, mit dem Ziel, sie wieder in ihre Herkunftsfamilie zurück zu führen, oder eine geeignete Anschlussmaßnahme zu finden.

Ausschlusskriterien

Kinder und Jugendliche, die manifeste psychische Erkrankungen ausweisen und in einem ausserklinischen Rahmen nicht betreut werden können.

Kinder und Jugendliche, die keine Bereitschaft zeigen, ihren Drogenkonsum einstellen zu wollen.

Kinder und Jugendliche, die von vorn herein das Leben in einer Wohngruppe ablehnen.

Selbstverständnis

Das Haus befindet sich in der Ortsrandlage der Kreisstadt Altenkirchen. Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der unterschiedlichen Formen der stationären Einrichtungen haben wir uns für eine moderne Jugendhilfeeinrichtung entschieden, die vielfältige und flexible Hilfen im Rahmen der sozialen und emotionalen Förderung von Kindern und Jugendlichen anbietet. Wir bieten männlichen, als auch weiblichen Kindern und Jugendlichen  gemeinschaftliches Leben unter einem Dach. Eine ruhige und ausgeglichene Atmosphäre schaffen wir durch die altersheterogene Struktur (von 8 –14 Jahren ). In dieser Konstellation gleichen sich häufig individuelle Stärken und Schwierigkeiten aus und schaffen Lernfelder. Unabhängig von Schwierigkeiten und Problemen soll jeder junge Mensch innerhalb unseres Hauses einen Platz finden, der seinen Bedürfnissen und Besonderheiten weitgehend entgegenkommt.

Wir arbeiten panreligiös und pankulturell, womit wir qualitativ gesellschaftsentsprechend integrative Arbeit leisten.

Unsere Bewohner, als auch unsere Mitarbeiter stammen teilweise aus Migrationsfamilien. Das Ziel ist es, innerhalb der heterogenen Gemeinschaft der Wohngruppe bei den Bewohnern auch gegenseitige Toleranz und Verständnis durch Austausch- (Information) und Erlebniskontakt mit der anderen Kultur in der Alltagswelt auszulösen.

Dieser Prozess wird durch die Mitarbeiter des Petershofteams ständig begleitet und reflektiert.

Weitere Informationen können Ihnen gerne zugesandt werden. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Mens unter 0173/7281791 telefonisch zur Verfügung.